1. Startseite
  2. Fachwissen & Innovationen
  3. Ressourcen
  4. Mikrobiologische Risiken
  5. Influenza
influenzacdc

Influenza

Im Rahmen unseres unternehmensweiten Engagements, Ihr Unternehmen – und die Welt – sauberer, sicherer und gesünder zu machen, arbeitet Ecolab mit Ihnen zusammen an Lösungen für Ihre Probleme im Bereich der Lebensmittelsicherheit und -kontamination.

WAS IST INFLUENZA?

Die Influenza, auch „Grippe“ oder „saisonale Grippe“ genannt, ist ein leicht von Mensch zu Mensch übertragbares Virus, das eine Atemwegserkrankung mit Fieber und häufig auch andere Komplikationen der Atemwege verursacht. Die meisten Menschen haben eine gewisse Immunität gegen die saisonale Grippe und üblicherweise stehen jährlich Impfungen zur Verfügung. Schlimme Fälle kommen häufiger bei älteren Menschen und Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem vor. In den Vereinigten Staaten sterben jährlich etwa 36.000 Menschen an der saisonalen Grippe.1

Menschen können sich mit dem Influenza-Virus Typ A, B oder C anstecken. Mit dem Influenza-Virus Typ A können sich Menschen und Tiere wir Vögel, Schweine und Pferde anstecken. Der natürliche Wirt sind Wildvögel. Es gibt zahlreiche Unterarten dieses Virus, die gemäß der Existenz zweier Proteinarten auf der Oberfläche des Viruspartikels klassifiziert werden: Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N). Mit dem Influenza-Virus Typ B können sich üblicherweise nur Menschen anstecken. Im Gegensatz zum Influenza-Virus Typ A wird dieses Virus nicht in Unterarten unterteilt. Das Influenza-Virus Typ B kann bei Menschen zu schweren Erkrankungen führen und sogar tödlich enden. Dennoch gilt es im Vergleich zum influenza-Virus Typ A als nicht so ansteckend. Obwohl das Influenza-Virus Typ B Epidemien verursachen kann, hat es keine Pandemien hervorgerufen. Das Influenza-Virus Typ C führt bei Menschen zu leichten Erkrankungen, verursacht allerdings keine Epidemien oder Pandemien. Dieses Virus wird nicht in Unterarten unterteilt.2

Die Influenza-Viren des Typs A und B werden nach Strängen weiter unterteilt. Es werden jedes Jahr neue Arten von Strängen identifiziert, da sich die Genetik der Stränge verglichen mit den Strängen aus dem jeweils vorgehenden Jahr auf natürliche Art und Weise verändert. Aus diesem Grund wird der Grippeimpfstoff jedes Jahr an die erwarteten, veränderten Grippestränge angepasst.

WELCHE SYMPTOME TRETEN AUF?

Zu den primären Symptomen der Grippe zählen (üblicherweise hohes) Fieber, Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit, Reizhusten, Halsschmerzen, eine laufende oder verstopfte Nase und Muskelschmerzen. Es kann ebenfalls zu Magen-Darm-Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen, allerdings treten diese weniger bei Erwachsenen und mehr bei Kindern auf. Die Grippe kann unter anderem zu folgenden Komplikationen führen: bakterielle Lungenentzündung, Dehydrierung sowie verschlimmerte chronische Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Asthma und Diabetes. Bei Kindern kann es ebenfalls zu Nebenhöhlenentzündungen und Ohrinfektionen kommen. Die Infektionsdosis hängt in entscheidendem Maße von der Empfänglichkeit der infizierten Person und der Infektiosität des Grippestrangs ab.

WIE WERDEN DIE VIREN ÜBERTRAGEN?

Eine Übertragung ist ab einem Tag vor bis sieben Tage nach dem Auftreten der Symptome möglich.  Eine Infektion ist in den ersten drei Tagen der Erkrankung am wahrscheinlichsten. Das Virus wird über große, beim Niesen, Husten oder Sprechen abgesonderte Tropfen über eine Distanz von drei bis vier Fuß (etwa bis zu 1 Meter) von Mensch zu Mensch übertragen. Das Virus kann ebenfalls durch direkten Kontakt zu einer infizierten Person oder durch Kontakt mit einem durch Tropfen oder die Berührung durch eine infizierte Person infizierten Gegenstand übertragen werden. Eine Übertragung über die Luft durch winzige Tröpfchen über viele Fuß (mehrere Meter) ist ebenfalls möglich.

WIE KANN ES EINGEDÄMMT WERDEN?

Eine Impfung ist die primäre Maßnahme gegen diese Erkrankung. Eine Impfung ist extrem wichtig für Personen, die ein hohes Risiko für die schweren Folgen der Influenza aufweisen. Die Einnahme antiviraler Medikamente in Absprache mit einem Arzt kann für bestimmte Personen eine effektive Maßnahme darstellen. Zu den allgemeinen, vorbeugenden Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der Influenza zählen: engen Kontakt vermeiden, im Falle einer Erkrankung zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken, sorgfältig und regelmäßig die Hände waschen sowie die Augen, Nase und den Mund nicht mit den Händen berühren. Eine weitere wichtige Maßnahme zur Vorbeugung einer Infektion ist die Desinfektion häufig berührter Oberflächen, auf denen sich Viruspartikel befinden können. Dabei kann es sich um Türgriffe, Fahrstuhlknöpfe, Treppengeländer und WC-Armaturen handeln.

VERWEISE UND WEITERE INFORMATIONEN

1CDC. Influenza (Grippe). Juni 2005.

2CDC. Avian Influenza (Vogelgrippe). November 2005.