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Risikobewertungsservice für Legionellen

Unser Ansatz für eine Reduzierung des Legionellenrisikos entstand vor mehr als 25 Jahren in Großbritannien und machte Nalco zu einem der ersten Unternehmen weltweit, das Dienstleistungen zur Risikominderung speziell für Legionellen anbietet. Unsere Vorgehensweisen basieren auf vielen optimalen Vorgehensweisen und Richtlinien der Branche rund um den Globus. Unser Verfahren reflektiert den aufkommenden Ansatz für die Risikominderung für Legionellen, der Modell für die Pläne des „Systems der Gefahrenanalyse und kritischen Kontrollpunkte“ (HACCP-System) stand, das im Jahr 1996 von der Lebensmittelindustrie in den USA eingeführt wurde, um die Übertragung infektiöser Organismen von Nahrungsmitteln auf Menschen zu reduzieren.
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Kontakt

NALCO Deutschland GmbH
Solmsstraße 41
60486 Frankfurt/Main

Tel: +49 69 79340
Email: custserv.germany@nalco.com | keyaccounts.germany@nalco.com

Weitere Informationen

Ein Plan für die Gefahrenanalyse und kritischen Kontrollpunkte (HACCP-Plan) bildet die Grundlage für unser Service-Portfolio in den vergangenen 20 Jahren. Die Gefahrenanalyse ist der erste wesentliche Schritt bei der Minderung des Risikos an Ihrem Standort. Diese tiefgreifende Systemrevision geht über die herkömmlichen Betriebsleistungsfaktoren hinaus. Dabei wird jeder Standort und jedes System im Sinne eines umfassenden Risikomodells hinsichtlich der Vermehrung von krankheitserregenden Mikroorganismen, Verbreitung von Aerosolen und Identifizierung der Anfälligkeit der Bevölkerung ausgewertet. Ein HACCP-Plan stellt ein umfassendes Dokument bereit, das das gesamte Risiko am Standort sowie das jeweilige Prozesseinheitsrisiko und die kritischen Kontrollpunkte bewertet und anschließend Aktionspläne anbietet, die als Rahmenkonzept für ein standortspezifisches und kontinuierliches Risikomanagement-Programm dienen.

Beim HACCP-Plan handelt es sich um ein Arbeitswerkzeug, das für die regelmäßige Überprüfung vorgesehen ist, um Änderungen am Standort zu dokumentieren. Der Ansatz wurde in Übereinstimmung mit den aktuell empfohlenen Vorgehensweisen und Richtlinien zur Kontrolle von Legionellen von folgenden Institutionen entwickelt: Occupational Safety and Health Administration (OSHA), Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Cooling Technology Institute (CTI), American Society of Heating, Refrigeration, and Air Conditioning Engineers (ASHRAE) und der Health and Safety Commission (HSC) in Großbritannien, um nur einige zu nennen.

Das HACCP-Modell

Prinzip 1 – Gefahrenanalyse
Dies ist ein wesentlicher erster Schritt zum Bewerten der potenziellen Risiken und Bedingungen, die mit dem Wassersystem des betreffenden Gebäudes verknüpft sind, um festzustellen, welche davon signifikant sind und im HACCP-Plan berücksichtigt werden müssen.

Prinzip 2 – Identifizierung der kritischen Kontrollpunkte
Kritische Kontrollpunkte sind Punkte, an denen Kontrolle angewandt werden kann und die entscheidend sind, um ein Sicherheitsrisiko zu verhindern oder zu beseitigen oder es auf ein annehmbares Maß zu reduzieren, sodass niemand geschädigt wird.

Prinzip 3 – Richtwerte für kritische Kontrollpunkte
Je kritischem Kontrollpunkt werden Höchst-und/oder Mindestrichtwerte definiert, um ein Risiko zu verhindern, zu beseitigen oder es auf ein annehmbares Maß zu reduzieren.

Prinzip 4 – Überwachung der Kontrollpunkte
Eine geplante Reihe von Beobachtungen oder Messungen, um zu bewerten, ob ein kritischer Kontrollpunkt unter Kontrolle ist, und um für künftige Überprüfungszwecke eine genaue Aufzeichnung zu erstellen.

Prinzip 5 – Korrekturmaßnahmen
Ein Verfahren zum Festlegen von Maßnahmen, die für das Beheben von Umständen an einem kritischen Kontrollpunkt erforderlich sind, wenn Testergebnisse außerhalb der Richtwerte liegen.

Prinzip 6 – Verifikationsverfahren
Um zu gewährleisten, dass der HACCP-Plan funktioniert und das System gemäß dem Plan betrieben werden kann, werden neben der Überwachung Verifikationsverfahren eingesetzt.

Prinzip 7 – Dokumentation und Aufzeichnungen
Ein schriftlicher HACCP-Plan wird geführt und die Nachweisführung wird festgelegt und befolgt.

Der HACCP-Plan

Anhand der folgenden sechs Aspekte wird ein vollständiger schriftlicher HACCP-Plan erstellt:
1. Mitglieder des HACCP-Teams
2. Prozessablaufdiagramme für das Wassersystem mit festgelegten Schritten für die kritischen Kontrollpunkte
3. Übersichten über die Gefahrenanalyse zum Darstellen der Wasserprozessschritte, potenziellen Risiken, des Risikopotenzials und der Signifikanz zusammen mit einer Aufstellung über die grundlegende und aktuelle oder empfohlene Gefahrenkontrolle
4. Überwachung – Berichte werden erstellt, um den jeweiligen kritischen Kontrollpunkt, die Häufigkeit, mit der ein kritischer Kontrollpunkt überwacht wird, sowie das Intervall, in dem Korrekturmaßnahmen bei einem Überschreiten der Richtwerte zu ergreifen sind, zu dokumentieren.
5. Validierung – Verfahren mit wissenschaftlichen Nachweisen werden eingerichtet, um die Auswahl der einzelnen kritischen Kontrollpunkte sowie der vom HACCP-Team ausgewählten Richtwerte zu bestätigen. Die Auswahl der Richtwerte muss mit den vor Ort geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmen.
6. Verifizierung – Pläne werden festgelegt, in denen alle Verifizierungsaktivitäten und die Häufigkeit aufgelistet sind, mit der sie ausgeführt werden.

Praxiskodex von Nalco

Der Ansatz von Nalko zur Minderung des Legionellenrisikos fußt auf weltweit optimalen Vorgehensweisen und unseren mehr als 75 Jahren an Erfahrung im Bereich Wasserbehandlung. Unsere Dienstleistungen werden von einem engagierten EHS-Team aus Experten erbracht, die speziell im Risikomanagement und der Kontrolle von Legionellen geschult sind. Unser Auftrag ist es, Gesundheitsrisiken, die durch Krankheitserreger entstehen, zu vermindern.