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Purate™ Chemie

Purate ist eine Mischung aus 40 % Natriumchlorat (aktiver Inhaltsstoff) und <8 % Wasserstoffperoxid (Stabilisator) und der Rest ist Wasser. Purate ClO2 Chemie hebt die Reduktion von Natriumchlorat und Wasserstoffperoxid unter sauren Bedingungen für die Herstellung von Chlordioxid (ClO2) hervor. Mit unserer vorab gemischten Purate-Lösung wird der Vorgang zum Kinderspiel.

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Produkteinzelheiten

Wie verhält sich ClO2 im Vergleich zu anderen Technologien?

Chlordioxid (ClO2) ist ein bemerkenswertes Molekül, das im Vergleich zu anderen Technologien gute Leistung erbringt.

Chlordioxid im Vergleich zu Chlor

Sicherheitsbedenken bei Chlorgas haben viele Hersteller veranlasst, alternative Produkte wie das Chlordioxid (ClO2) einzusetzen.

Chlor in Form von Chlorgas oder Natriumhypochlorit wurde lange als Voroxidationsmittel und primäres Desinfektionsmittel verwendet. Sein Einsatz nimmt aber wegen der Probleme, die mit der Bildung besorgniserregender Nebenprodukte assoziiert werden, immer mehr ab. Chlor ist insbesondere bei pH-Werten von mehr als 7 ein schwächerer antimikrobieller Wirkstoff als ClO2. Obwohl Chlor pro Gewichtseinheit in der Regel billiger ist, sind die allgemeinen Behandlungskosten mit ClO2 aufgrund der höheren Effizienz meist niedriger. Chlor kann Geruchsprobleme verursachen, wohingegen ClO2 Geschmacks- und Geruchsprobleme löst.

Da ClO2 weniger besorgniserregende Nebenprodukte erzeugt, wird es häufig zu Beginn der Wasserbehandlung als Voroxidationsmittel eingesetzt, meist zur Kontrolle von Fe und Mn.


Chlordioxid im Vergleich zu Ozon

Das hohe Oxidationspotential von Ozon zieht die Bildung von Bromat nach sich, das in Trinkwasser als karzinogen eingestuft wird.

Ozon gilt als stärkerer antimikrobieller Wirkstoff als ClO2. In Wasserquellen, die Bromid enthalten, kann jedoch der zulässige Ozongehalt durch die Bromatwerte stark eingeschränkt sein. Wegen der hohen Reaktivität von Ozon sind Rückstände kurzlebig und schwer zu messen. Außerdem sind die Betriebs- und Wartungskosten für Ozonanlagen hoch.

Chlordioxidanlagen sind bei ihrer Einrichtung wesentlich günstiger.


Chlordioxid im Vergleich zu UV

Die Schlussbehandlung mit UV-Licht in Verbindung mit der Vorbehandlung durch Chlordioxid (ClO2) kann eine sehr effektive Lösung für die Wasserbehandlung sein.

Sowohl UV-Licht als auch ClO2 benötigen nur kurze Kontaktzeiten, um Mikroorganismen abzutöten und bleiben von Ammoniak im Wasser unbeeinträchtigt. UV-Anlagen sind bei Einrichtung, Betrieb und Wartung kostspielig. Für eine UV-Anlage wird häufig eine unabhängige Stromversorgung benötigt, die wegen ihres hohen Strombedarfs beträchtliche Kosten verursacht.

Da bei einer UV-Behandlung keine Desinfektionsmittel zurückbleiben, sind bakteriologische Untersuchungen notwendig, um die Effektivität festzustellen. Dies kann mehr als 24 Stunden in Anspruch nehmen.

Name: Chlordioxid
Andere Namen: "Chlo-2", Chloroxid, Chlorperoxid
Formel: ClO2
Molekulare Masse: 67,4518
CAS-Nummer 10049-04-4
Bindungswinkel: 117,5°
Bindungslänge: 0,147 nm
Dipolmoment:5,95x10-30 C*m
Azentrischer Faktor: 0,35638
Struktur:

 

Physikalische Eigenschaften Thermodynamische Eigenschaften
Erscheinung: Gelbgrünes bis orangerotes Gas, rotkristalliner Feststoff. Bildungswärme: 24,50 kcal/Gramm-Mol
Gewöhnlicher Transportzustand: wird vor Ort hergestellt; Transport ist nicht gestattet Gibbs-Energie der Bildung:
28,80 kcal/Gramm-Mol
Schmelz-/Gefrierpunkt: -59,5°C (-75,1°F) Entropie ideales Gas: 0,257kJ/Gramm-Mol K
Siedepunkt:
10,9°C (51,6°F) bei 760 mm Hg
9,9°C (49,8°F) bei 731 mm Hg
Nettowärme bei Verbrennung (Gas):
-24,50 kcal/Gamm-Mol
Kritische Umwandlungstemperatur: 192°C (377,6°F) Wärme der Lösung in Wasser:
6,6 kcal/Gramm-Mol
Kritischer Druck: 8621,6 kPa (1250,6 psia) Molares Flüssigkeitsvolumen:
4,1852x10-2 m3/kmol
Dreipunktetemperatur:
-59,5° C (-75,1° F)
Dreipunktedruck:
1,2544 kPa (9,4 mmHg abs)

 

Dichten Temperatur/Abhängige Eigenschaften
Lösung:
1,773 g/mL bei -55° C
1,640 g/mL bei 0° C
1,614 g/mL bei 10° C
Gaswärmekapazität:
0,0408 kJ/(g/mol K) bei 0°C
0,0417 kJ/(g/mol K) bei 20°C
0,0425 kJ/(g/mol K) bei 40°C
Gas: 3,09 g/l bei 11°C Verdampfungswärme:
26,937 kJ/gm-mol bei 0°C
25,825 kJ/gm-mol bei 20°C
24,629 kJ/gm-mol bei 40°C

Und nun für alle Chemiker und Ingenieure unter Ihnen zurück zum Periodensystem der Elemente und zur Stöchiometrie.

Purate – Hohe Effizienz

Purate ClO2 Chemie hebt die Reduktion von Natriumchlorat und Wasserstoffperoxid unter sauren Bedingungen für die Herstellung von Chlordioxid (ClO2) hervor. Mit unserer vorab gemischten Purate-Lösung wird der Vorgang zum Kinderspiel.

 

Konkurrenten – Niedrige Effizienz

Einige Chlorit-basierte Generatoren können bei richtiger Kalibrierung 95 % Effizienz erzielen. Generatoren mit drei Chemikalien (Natriumchlorit, Hypochlorit und HCl) verlieren jedoch schnell an Leistung und erfordern häufige Anpassungen und Kalibrierungen. Im Ergebnis dessen sind sie in der Regel weniger effizient.

Eine spezielle Chlorit-Technologie (Natriumchlorit und HCl) kann zwar mit hoher Effizienz eingesetzt werden, ist aber wenig ergiebig. Vom chemischen Standpunkt gesehen ist der Einsatz von 5 Molekülen Natriumchlorit zur Produktion von 4 Molekülen von CIO2 notwendig, sodass 80 % der höchstmögliche Ertrag ist. Aufgrund der niedrigen Erträge ist die wirtschaftliche Nutzuing dieser Technologie auf kleine Konten beschränkt: typischerweise weniger als 1 kg/St.

Das mit Purate generierte Chlordioxid ist weltweit anerkannt, CE-zertifiziert (nur die Anlage), EPA-registriert, FDA-genehmigt, BfR-genehmigt, als koscher (OU) bescheinigt und NSF 60-zertifiziert (Anlage/Präkursor).

Die Chemikalien Purate und Schwefelsäure fallen nicht unter das Prozesssicherheitsmanagement (PSM). Obwohl ClO2 auf der Liste steht, wird die Substanz vor Ort generiert und sofort verwendet, sodass der Schwellenwert nicht einmal ansatzweise erreicht wird.

Das mit Purate produzierte ClO2 vermeidet alle Erfordernisse des PSM und des Risikomanagementprogramms (RMP) sowie damit verbundene Kosten.